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Presseschau: MIT RÜCKENWIND ZUM ERSTEN SIEG

SG Stetten-Kleingartach gewinnt Eröffnungsspiel der Eppinger Stadtmeisterschaft – 2:0 gegen VfL Mühlbach

Mit Rückenwind zum ersten Sieg
Rein damit: Erik Heidelberger (Mitte) erzielt das 2:0 für die SG Stetten-Kleingartach. Tobias Fundis, Torwart des VfL Mühlbach, ist machtlos.Foto: Herbert Schemerbeck
Manchmal ist es gut, die Dinge niet- und nagelfest zu machen. So wie die SG Stetten-Kleingartach. Der Gastgeber der 27. Eppinger Fußball-Stadtmeisterschaft befestigte gestern alle Getränke- und Speisepläne mit Reißzwecken an den Tischen – aus nachvollziehbaren Gründen. Windig war es, sehr windig. Wer nicht aufpasste, hatte Blätter, die zu Flugblättern wurden.

Sportlich ging es nicht ganz so stürmisch zu. Die SG konnte es verschmerzen. Mit 2:0 (1:0) gewann der Bezirksligist aus dem Unterland das Eröffnungsspiel gegen den VfL Mühlbach und machte damit einen ersten großen Schritt in Richtung Halbfinale. „Wir waren die letzten beiden Male im Finale, da wollen wir wieder hin“, sagte Spielertrainer George Jakob und ergänzte: „Für das erste Spiel bei dieser Stadtmeisterschaft war es okay.“

Gute Ansätze Warum die SG in die Bezirksliga aufgestiegen ist, war gestern gut zu erkennen. Die „Jakobiner“ spielen einen gepflegten und gut strukturierten Fußball. Das zahlte sich auch gegen den VfL Mühlbach aus. Nach schöner Vorarbeit von Maurizio Hönnige erzielte Yanick Heidinger die 1:0-Führung (28.), in der zweiten Halbzeit nutzte Erik Heidelberger einen Steilpass von Daniel Hallner, um auf 2:0 (40.) zu erhöhen. Weitere Tore hätten fallen können. Marcel Oechsner scheiterte mit Freistößen am guten VfL-Keeper Tobias Fundis (19./55.), ein Hammer von Maurizio Hönnige strich knapp am Tor vorbei (56.). Auch der VfL Mühlbach war nicht ungefährlich. Die größte Chance hatte Marcel Dauth, dessen Schuss von Daniel Hallner auf der Linie geklärt wurde (39.).

„Wir haben ruhig und geduldig den Ball laufen lassen. In der Vergangenheit war es oft unser Manko, dass wir überhastet waren. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg“, sagte George Jakob. Nicht einverstanden war der SG-Coach mit der Spielweise des Gegners. „Mühlbach war aggressiv. Der Schiedsrichter hat versäumt, die Härte rauszunehmen.“ Der VfL wiederum war zufrieden mit seinem Auftritt. „Wir haben gewusst, dass Kleingartach stark ist. Wir wollten mithalten, und das ist auch uns gelungen“, erklärte Spielführer Thomas Keller. Dass sein Team zu hart gespielt habe, diese Ansicht teilte der Kapitän nicht. Die eine oder andere blöde Aktion sei dabei gewesen. „Aber Fouls gehören dazu. Wir kriegen auch immer etwas ab.“

Quelle: Kraichgau-Stimme vom 28.07.2015