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Presseschau: Halbfinale und Finale der Eppinger Stadtmeisterschaften 2015

Halbfinale:

EPPINGEN UND DIE SG STETTEN-KLEINGARTACH IM ENDSPIEL

Mit dem VfB Eppingen I und der SG Stetten/Kleingartach setzten sich im Halbfinale der Eppinger Stadtmeisterschaft die Favoriten erfolgreich durch.

SG Stebbach/Richen – SG Stetten-Kleingartach 0:6

Die SG Stebbach/Richen war gegen die SG Stetten/Kleingartach letztlich chancenlos. Gegen Ende der Begegnung entwickelte sich das Geschen zu einer einseitigen Angelegenheit für den Unterland-Bezirksligisten. Dabei hatte der B-Ligist trotz frühem Rückstand zum 0:1 nach einem Weitschuss in den Torwinkel noch Widerstand geleistet. Selbst kam die Stebbach/Richener Formation allerdings nicht über einige unplatzierte Schüsse hinaus. Im Offensivspiel der Unterländer knirschte es im ersten Spielabschnitt zunächst gleichsam gewaltig. Nach einer halben Stunde Spielzeit hatte sich die SG Stetten/Kleingartach dann allerdings warm gespielt. Die Treffer zwei, drei und vier spielte der Bezirksligisten fein heraus. Das 0:5 war allerdings als Geschenk der gegnerischen Hintermannschaft. Kurios das 0:6, das eher einer umher hüpfenden Flipperkugel glich, die Dennis Weber nur noch im gegnerischen Kasten zu versenken brauchte. Stebbach-Trainer Christian Holz meinte: Das Turnier ist trotz der erwartet klaren Niederlage für uns doch insgesamt recht erfreulich verlaufen“.

Tore: 0:1 Zeren(3.), 0:2 Söhner(27.), 0:3 Zeren(31.), 0:4 Söhner (33.), 0:5 Zeren(41.), 0:6 Weber (44.)

Finale:

UMSTRITTENER TREFFER MACHT VFB ZUM STADTMEISTER

Landesligist Eppingen besiegt im Finale den Gastgeber SG Stetten-Kleingartach

Am Ende setzte sich der hochgehandelte VfB Eppingen durch und durfte nach einem 2:1-Finalsieg in der Neuauflage des letztjährigen Endspiels über die SG Stetten-Kleingartach den Gewinn der 27. Eppinger Stadtmeisterschaft bejubeln. „Unser klares Ziel war, dieses Turnier zu gewinnen. Die Stadtmeisterschaft wurde auch von der Mannschaft ernst genommen“, meinte Spielleiter Thomas Zehender. Wie ernst der Landesligist die Sache nahm, habe sich auch daran gezeigt, „dass wir die ganze Woche mit der kompletten ersten Mannschaft da gewesen sind, wenngleich der Termin etwas unglücklich gewählt ist“. Zehender regte an, nächstes Jahr über eine Vorverlegung um eine Woche nachzudenken.

Enge Sache Das Endspiel auf dem Kleingartachter Sportgelände war eine enge Sache. Zwar waren die Gäste aus der Kernstadt optisch leicht überlegen, doch leicht machten es die Gastgeber ihren Gästen nicht. Marcel Oechsner hatte die Einheimischen bereits in der zweiten Minute in Führung gebracht, auch dank der Hilfe von Patrick Schütte. Doch Marcus Willert glich postwendend aus. Für heiße Diskussionen sorgte der Führungstreffer von Pascal Münzer in der 42. Minute. Mit Vehemenz reklamierten die Platzherren, denn ganz offensichtlich war der Ball bei der Flanke, die Münzer über die Linie drückte, deutlich im Aus gewesen. Oechsner hätte unmittelbar vor dem Ende noch für den Ausgleich sorgen können, doch Eppingens Torhüter Schütte machte seinen Fauxpas vom 1:0 wett und wehrte den satten Schuss ab. „Die SG Stetten-Kleingartach hat eine starke Mannschaft, die in der kommenden Runde in der Bezirksliga eine gute Rolle spielen wird. Das hat man das gesamte Turnier über gesehen“, zollte Zehender dem Vorjahressieger Respekt.

„Wir sind mit dem Turnier zufrieden. Wir haben unsere Vorrundenspiele und unser Halbfinale sicher gewonnen und blieben ohne Gegentor. Im Finale waren wir dann richtig gefordert, aber wir hatten gegen den Favoriten aus Eppingen nichts zu verlieren“, zog Willi Doster ein durchaus zufriedenes sportliches Fazit. Die Spielgemeinschaft spiele die Stadtmeisterschaften gerne, denn „hier spielen wir gegen Mannschaften, gegen die wir sonst nicht spielen. Bei uns passt das auch in den Trainingsplan. Wir haben alle unsere Spieler zum Einsatz gebracht.“ Einen Wermutstropfen gab es für den umtriebigen Spielleiter der SG SK allerdings. „Es waren weniger Zuschauer als beim letzten Mal. Ich hätte schon einige Zuschauer mehr erwartet, wobei es nicht an den Einheimischen lag. Meinem Gefühl nach sind aus den anderen Stadtteilen dieses Mal weniger Besucher gekommen.“

 

Quelle: Kraichgau-Stimme vom 01.08.2015