SGSK2000 - SV Heilbronn am Leinbach

Spielbericht

Da ist das Diiing !!!

SG Stetten-Kleingartach – SV Heilbronn 1:1 (1:1)

Am vergangenen Sonntag, dem letzten Tag des Monats Mai, war es endlich soweit: Das Spitzenspiel des Tabellenführers SGSK gegen den Tabellenzweiten vom SV Heilbronn am Leinbach stand auf dem Matchplan der beiden Trainer Jakob und Acikara.

Die Gäste aus Heilbronn hatten nichts zu verlieren und begannen sich früh den Ball zu erobern und die SGSK nicht ins Spiel kommen zu lassen. Nach sechs Minuten gab es für die zahlreichen Zuschauer dann die erste kleine Torchance zu bewundern. Torjäger Vintonjak kam zentral im Strafraum zum Kopfball, bekam nicht genug Druck hinter den Ball und köpfte den Ball in die fangbereiten Arme von Kapitän Simon Horn.

Nur eine Minute später dann die erste SGSK – Halbchance. Freistoßspezialist Marcel Oechsner schlug seinen Freistoß leider humorlos in die Wolken. In der achten Spielminute spielten sich die Gäste schön durchs Mittelfeld und Nikola Vintonjak schüttelte Collins Adusu ab und spielte im Strafraum quer zum mitgelaufenen Fabio Barbagallo, der den Ball gekonnt zum 0:1 in die Maschen schob.

Die SGSK schüttelte sich kurz und versuchte weiter ins Spiel zu finden. Die Gäste hielten weiter gut dagegen.
Fünf Minuten später wurde Dennis Weber über links geschickt und konnte nur durch ein rüdes Foul seines ehemaligen Mitspielers Patrick Doniel gestoppt werden. Leider brachte der Freistoß nichts mehr ein.

In der 18. Spielminute verlängerte Marcel Oechsner einen Ball per Kopf und dadurch lief Dennis Weber allein auf den gegnerischen Torspieler zu. Er wurde von Herrn Muharemi zurück gepfiffen wegen Ballmitnahme mit dem Oberarm. Drei Minuten später klärte Innenverteidiger Riccardo Weher in höchster Not vor dem einschussbereiten Gästestürmer zur Ecke, die geklärt wurde.

Fazit der ersten Minuten: Der Zuschauer sah ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem sich die Teams neutralisierten.
Die Gästeführung ist nicht unverdient.

Ein weiterer Freistoß nach 26 Minuten aus halblinker Position durch Sadik Yilmaz bringt auch keine Gefahr fürs SGSK – Tor. In der 34. Minute setzte sich Vintonjak gekonnt gegen Weher durch. Dieser konnte sich nur mit einem kurzen Zupfer am Trikot helfen. Der Schiedsichter hielt Weher berechtigterweise den gelben Karton unter die Nase.
Der Freistoß aus guter zentraler Position landete in den Händen von Simon Horn.

Eine Zeigerumdrehung später flankte Marcel Oechsner den ruhenden Ball auf den Kopf des Mittelfeldstrategen Yannick Heidinger, der den Ball übers Tor köpfte. Danach verflachte das Spiel etwas, da es durch viele, kleine Fouls immer wieder unterbrochen wurde.

In der letzten Minute drosch Marcel Oechsner seinen Freistoß 30 Metern vor dem gegnerischen Tor leider in die Wolken. Schiedsrichter Muharemi gab noch zwei Minuten Zuschlag in Hälfte Eins, der es in sich hatte.Dennis Weber setzte sich auf der rechten Seite durch, kam in den Strafraum und passte kurz vor der Torauslinie quer zum mitgelaufenen Yannick Heidinger der den Ball zum vielumjubelten 1:1 einnetzte. Direkt nach dem Wiederanpfiff erkämpfte sich die Heimelf erneut den Ball und setzte Erik Heidelberger in Szene, der allerdings seinen Kopfball per Aufsetzer übers Tor setzte.

Nach der Pause kamen beide Teams unverändert auf den Rasen. Drei Minuten später geraten Oechsner und Doniel beim Einwurf aneinander. Man merkt, dass viel auf dem Spiel stand für beide Teams. In der 52. Minute wurde Dauerläufer Erik Heidelberger am rechten Strafraumeck gefoult. Dennis Webers Freistoß stellte kein größeres Problem für Torspieler Salvatore Barbagallo dar. Zwei Minuten später setzte sich Weber über links durch, legte zurück auf Oechsner, der aber aus vollem Lauf den Ball übers Tor schoss. Im nächsten Angriff war Weber zu eigensinnig und versuchte allein den Abschluss, den der Torspieler ohne Probleme parierte.

In der 58. Minute bekamen die Gäste einen weiteren Freistoß zugesprochen, den Sadik Yilmaz gekonnt und stramm von rechts haarscharf am SGSK – Gehäuse vorbeisetzte Die SGSK Fangemeinde atmete auf.

Marcel Oechsner setzte sich in der 66. Spielminute gegen mehrere Gegenspieler durch. Er war leider zu eigensinnig und schloss alleine ab. Leider ohne Erfolg. Drei Minuten später wechselte die SGSK erstmals: 21 Burhan Lokurlu kommt für den angeschlagenen Torvorbereiter Dennis Weber.

In der 72. Minute dribbelte Burak Tackin gekonnt von links in den Strafraum und schoss in Richtung lange Torspielerecke. Filipe Ferraz Andrade warf sich in die Schussbahn und blockt den Schuss in allerhöchster Not.

Das war auch Tackins letzte Aktion, er wurde durch Regenspurger ersetzt. DIe letzten 15 Heimspielminuten in den letzten 15 Jahren waren nun angebrochen. Der Gast versuchte nun etwas mehr Druck aufzubauen, ohne der SGSK Abwehr große Aufgaben zu stellen. In der 76. Spielminute wechselten die Gäste verletzungsbedingt: 13 Pascal Arlt ersetzte den Torschützen Fabio Barbagallo.

In der 78. Spielminute scheiterte Marcel Oechsner ein weiteres Mal mit einem Freistoß. Neun Minuten vor dem Ende wechselte sich Spielertrainer Acikara bei den Gästen selbst ein. Die SGSK verwaltete das Unentschieden, das ihnen zur Meisterschaft reichte. Die Gäste hatten keine großen Chancen in den letzten MInuten. In der 89. Minute der berühmte letzte Ball: Torjäger Vintonjak bekam einen Ball mustergültg auf den Fuß gespielt. Die Ballverabeitung gelang Vintonjak aber nicht, so dass der Ball zu weit vom Fuß sprang und ihn Torspieler Horn zu greifen bekam und ihn „mirakulös“ unter seinem Körper vergraben konnte. In den letzten vier Minuten hält die SGSK das Ergebnis. Sie nahm durch einen taktischen Wechsel von 27 Maximilian Söhner für 11 Erik Heidelberger noch Zeit von der Uhr.

Nach langen, spannenden 95 Spielminuten pfiff Schiedsrichter Muharemi das Spiel ab, was die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga Unterland für die SG Stetten-Kleingartach bedeutete. Die Freude war groß und die Feierlichkeiten wurden spontan begonnen und hielten lange an.

 

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